GetMyInvoices ist ein Beleg-Aggregator, der Rechnungen automatisch aus Portalen, Banken und Kreditkarten sammelt. Der Einsatz lohnt sich für KMU mit vielen digitalen Belegquellen, aufgeräumtem Buchhaltungssystem und einem geklärten Beleg-Workflow. Wer noch im Papier-Chaos steckt oder erwartet, dass das Tool die Buchhaltung ersetzt, spart mit einem sauberen Prozess mehr als mit einer weiteren Software.
Wann sich GetMyInvoices lohnt und wann nicht
Bevor Sie das Tool einführen, prüfen Sie die eigene Situation an diesen sechs Kriterien. Die Kriterien decken sich mit der Erfahrung von Selbständigen, die das Tool über längere Zeit produktiv genutzt haben, und mit unserer Beratungspraxis.
Wann sich GetMyInvoices lohnt:
Viele digitale Belegquellen. Sie beziehen Rechnungen aus fünf oder mehr Online-Portalen (Amazon Business, Amex, Microsoft, Adobe, AWS, Mobilfunk-Anbieter). Ohne Aggregator müssen Sie sich manuell in jedes Portal einloggen.
Belegvolumen ab 30 pro Monat. Ab dieser Schwelle beginnt sich die Automatisierung zu rechnen. Ab 100 Belegen im Monat ist der Business Case eindeutig. Unter 20 Belegen aus wenigen Portalen lohnt sich der Einrichtungsaufwand nicht.
Direkter Anschluss ans Buchhaltungssystem. Sie nutzen DATEV Unternehmen online, Lexware Office, sevDesk oder BuchhaltungsButler und wollen die Belege ohne manuelle Übergabe dorthin fließen lassen. GetMyInvoices bringt die notwendigen Schnittstellen mit.
Wann sich GetMyInvoices nicht lohnt:
Wenige Belege oder wenige Portale. Wer im Monat eine Handvoll Belege von zwei oder drei festen Partnern bekommt, ist mit manueller Abholung schneller und günstiger. Der Einrichtungsaufwand von einem bis zwei Arbeitstagen lohnt sich in dieser Konstellation nicht.
Belege kommen nur per Post oder E-Mail-Anhang. Wenn die Rechnungsstellenden kein Kundenportal anbieten oder ausschließlich per Post schicken, findet der Aggregator nichts zum Abholen. Für E-Mail-Anhänge bietet GetMyInvoices ein zentrales Rechnungs-Postfach als Umleitungs-Ziel, das ersetzt aber keinen automatischen Abruf.
Der Beleg-Workflow ist noch nicht geklärt. Wir automatisieren kein Chaos, wir räumen erst auf. Wenn nicht klar ist, wer im Betrieb Belege prüft, wer freigibt und wie sie ins Buchhaltungssystem gelangen, produziert der Aggregator das Chaos zuverlässiger, nicht kleiner.
Was GetMyInvoices ist und was nicht
GetMyInvoices ist ein Beleg-Aggregator. Das Tool loggt sich automatisiert in Portale, Banken und Kreditkarten-Konten ein, holt dort die aktuellen Rechnungen ab und leitet sie an Ihr Buchhaltungssystem weiter. Was manuell 30 bis 90 Minuten pro Woche kostet, läuft mit GetMyInvoices im Hintergrund. Der Anbieter kommt aus Kassel und richtet sich an KMU, Steuerberater und Selbstständige.
Wie funktioniert GetMyInvoices?
Sie hinterlegen einmalig die Zugangsdaten der Portale, aus denen Sie Belege beziehen. GetMyInvoices meldet sich in festgelegten Intervallen dort an, lädt die neuen Rechnungen herunter und sortiert sie in einer zentralen Übersicht. Von dort werden die Belege an DATEV, Lexware Office, sevDesk oder ein anderes angebundenes System übergeben. Sie müssen sich nicht mehr manuell in jedes Portal einloggen.
Ist GetMyInvoices ein Buchhaltungssystem?
Nein, und das ist die häufigste Fehlerwartung. GetMyInvoices bucht nichts, kontiert nicht und ersetzt weder DATEV Unternehmen online noch Lexware Office oder sevDesk. Es sammelt und sortiert Belege, mehr nicht. Wer eine Komplettlösung sucht, ist mit DATEV, Lexware Office oder sevDesk besser bedient, die eigene Beleg-Erfassung integriert haben. Wer eine reine Erfassungs- und Sammel-Schicht braucht, weil das Buchhaltungssystem gesetzt ist, ist bei GetMyInvoices richtig.
Welche Belegquellen GetMyInvoices abdeckt
Der Anbieter wirbt mit der Anbindung von über 10.000 Online-Portalen (Stand Herstellerangabe, Juli 2026). Die Abdeckung umfasst:
- Online-Shops und Marktplätze wie Amazon Business, eBay, MediaMarkt, Otto
- Kreditkarten wie American Express, Visa, Mastercard über die jeweiligen Portale
- Mobilfunk und Telekommunikation wie Telekom, Vodafone, O2, 1&1
- Cloud- und SaaS-Anbieter wie Microsoft, Google, Adobe, AWS, Zoom
- Energieversorger, Stadtwerke und überregionale Anbieter
- Banken für Kontoauszüge und Belege aus dem Online-Banking
Verlassen Sie sich nicht auf pauschale Werbeaussagen. Prüfen Sie vor der Einführung, ob Ihre konkreten Belegquellen unterstützt werden. Eín Blog beschreibt einen Fall, in dem trotz der hohen Anbieterzahl viele kleine Affiliate-Netzwerke fehlten, was die Zeitersparnis deutlich einschränkte.
Das Amex-Beispiel als typischer Einstiegs-Anwendungsfall
American-Express-Nutzer sind eine der Kernzielgruppen von GetMyInvoices, und aus einem nachvollziehbaren Grund: Amex stellt Belege ausschließlich digital im Kundenportal zur Verfügung. Wer regelmäßig geschäftlich mit Amex bezahlt, muss die Belege monatlich manuell herunterladen und zuordnen. Genau diese Aufgabe automatisiert GetMyInvoices. Ähnliches gilt für SaaS-lastige Setups, in denen jeden Monat 15 bis 30 Rechnungen von verschiedenen Anbietern eingehen.
Wo die Automatik Grenzen hat
Nicht jeder Beleg lässt sich automatisch abrufen. Portale mit strikter Zwei-Faktor-Authentifizierung erfordern regelmäßig manuelle Freigaben. Anbieter, die ihre Login-Struktur ändern, führen zu vorübergehenden Ausfällen. Rechnungen, die per Post oder als PDF-Anhang einer nicht überwachten E-Mail kommen, tauchen im Sammler nicht auf. Realistisch ist eine Automatisierung von 70 bis 90 Prozent des digitalen Belegeingangs, der Rest bleibt Handarbeit.
Was GetMyInvoices kostet
GetMyInvoices arbeitet mit einem gestaffelten Preismodell, das sich nach Anzahl der Belege und angebundenen Portale richtet. Die günstigste Bezahl-Stufe „Essential“ kostet 19 Euro netto pro Monat (18 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlweise) und umfasst 20 Belege pro Monat, 5 Portalverbindungen und einen Nutzer. Die nächsthöheren Stufen: „Small“ ab 39 Euro netto pro Monat (50 Belege, 10 Portalverbindungen, 3 Nutzer), „Standard“ ab 59 Euro netto pro Monat (80 Belege, 25 Portalverbindungen). Enterprise-Stufen erreichen den mittleren dreistelligen Euro-Bereich pro Monat. Stand: Juli 2026. Im Vergleich mit Alternativen liegt GetMyInvoices im mittleren Preissegment, günstiger als DATEV Unternehmen online, aber deutlich teurer als einfache Beleg-Upload-Lösungen.
Ist die kostenlose Version nutzbar?
Es gibt keine dauerhaft kostenlose Stufe, sondern eine 14-tägige kostenlose Testphase. Wer ernsthaft prüfen will, sollte den Test der bezahlten Stufe nutzen und in dieser Zeit die eigenen Kernportale anbinden.
Was im Preis nicht steht
Die Preisliste des Herstellers deckt den reinen Software-Zugang. Was regelmäßig unterschätzt wird, sind die Aufwände drumherum:
- Einrichtungsaufwand: Zugangsdaten für 10 bis 30 Portale zusammensuchen und hinterlegen, Anbindung ans Buchhaltungssystem konfigurieren, Testläufe machen. Realistisch ein bis zwei Arbeitstage.
- Regel-Pflege bei Portal-Änderungen. Kein hoher Aufwand, aber wiederkehrend.
- Kontenrahmen-Abstimmung mit dem Buchhaltungssystem, damit Belege nicht doppelt oder falsch kontiert werden.
- Schulung im Team: Wer im Betrieb bucht, muss den neuen Belegfluss verstehen. Ohne kurze Schulung entstehen Doppel-Erfassungen.
Ist GetMyInvoices seriös und GoBD-konform
Ja, mit den üblichen Einschränkungen, die für jede Cloud-Buchhaltungssoftware gelten. Der Anbieter ist am Markt etabliert, hat einen deutschen Firmensitz und liefert die für eine GoBD-konforme Belegverarbeitung notwendigen Nachweise.
GoBD-Konformität
Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern) verlangen unter anderem, dass Belege unveränderbar, vollständig, richtig und zeitgerecht erfasst und archiviert werden. GetMyInvoices erfüllt diese Anforderungen an das Erfassungs- und Weiterleitungs-Stück der Kette. Die revisionssichere Langzeit-Archivierung findet aber in der Regel im nachgelagerten Buchhaltungssystem statt, nicht bei GetMyInvoices selbst. Prüfen Sie mit Ihrem Steuerberater, ob Ihre Prozesskette insgesamt GoBD-konform aufgestellt ist. Das BMF-Schreiben zur GoBD ist die maßgebliche Referenz.
DSGVO und Server-Standort
GetMyInvoices verarbeitet personenbezogene Daten und Zugangsdaten zu externen Portalen. Der Anbieter hostet in der EU und stellt einen DSGVO-Auftragsverarbeitungs-Vertrag zur Verfügung. Bevor Sie das Tool einsetzen, unterschreiben Sie diesen Vertrag, dokumentieren die Datenverarbeitung im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und prüfen Ihre eigene Datenschutzerklärung. Das gilt für jede Cloud-Software mit Zugriff auf Ihre Systeme, nicht nur für GetMyInvoices.
Sicherheit der Portal-Zugangsdaten
Die Zugangsdaten Ihrer Portale werden verschlüsselt gespeichert. Trotzdem: Wenn ein Portal ein Passwort-Leck hat oder ein Mitarbeiter Zugangsdaten unsauber verwaltet, ist GetMyInvoices nicht die Ursache, aber Teil der Angriffskette. Zwei-Faktor-Authentifizierung wo möglich, sauberes Rechte-Konzept intern und regelmäßige Passwort-Wechsel bleiben Ihre Verantwortung. Wer besonders sicherheitskritisch aufgestellt ist, sollte für den Rechnungs-Abruf gesonderte Portal-Accounts anlegen, deren Berechtigungen auf das Nötige beschränkt sind (Blog, 2020).
Typische Kundenprofile aus der Praxis
Drei Setups, in denen GetMyInvoices regelmäßig ein sauberer Fit ist:
Amex- und Kreditkarten-lastige Betriebe. Wer viele Geschäftsausgaben über Amex oder ähnliche Karten abwickelt, spart mit der automatischen Amex-Portal-Abholung erheblich Zeit.
SaaS-lastige Setups. Digitalagenturen, Beratungen, Software-Betriebe mit 15 bis 40 monatlichen Abo-Rechnungen von Microsoft, Google, Adobe, AWS und ähnlichen Anbietern.
KMU mit sortiertem Buchhaltungssystem. Wer bereits DATEV, Lexware oder sevDesk sauber im Einsatz hat und nur die Beleg-Sammel-Schicht davor optimieren will.
Typische Fehler bei der Einführung
Wer diese drei Fehler vermeidet, spart sich Wochen unnötigen Ärger.
Beleg-Workflow nicht vor der Einführung geklärt
Wer die Prozess-Frage vor der Tool-Frage überspringt, baut Automatik auf eine wackelige Grundlage. Ein sauberes Beleg-Workflow-Audit vor der Einführung kostet ein paar Stunden und verhindert Fehl-Investitionen.
Anbindung ans Buchhaltungssystem zu spät geplant
Die Anbindung an DATEV, Lexware Office oder sevDesk ist der kritische Punkt. Wenn diese Schnittstelle nicht sauber konfiguriert ist, landen Belege in GetMyInvoices, aber nicht sauber im Buchhaltungssystem. Ergebnis: doppelte Erfassung oder Belege, die im Sammler versauern. Ein typischer Fall aus DATEV-Community-Threads: Belege werden abgeholt, aber nicht kontiert, weil der Belegtyp im Zielsystem fehlt.
Schulung im Team unterschätzt
Auch wenn das Tool bedienungsarm ist: Wer im Betrieb bucht, muss verstehen, wie der neue Belegfluss läuft. Sonst entstehen Rückfragen, Doppel-Buchungen oder Belege, die verschwinden, weil niemand nach ihnen sucht. Eine kurze Schulung von 30 bis 60 Minuten mit allen beteiligten Personen ist Pflicht, nicht Kür.
Zuverlässigkeit im Alltag: Was passiert bei Portal-Änderungen
Dieser Punkt fehlt in den meisten Vergleichs-Artikeln und ist im Alltag der wichtigste. GetMyInvoices funktioniert, weil es sich automatisiert in Portale einloggt. Wenn ein Portal seine Login-Struktur ändert, seine Zwei-Faktor-Anforderungen verschärft oder eine neue Sicherheits-Prüfung einführt, bricht die Abholung ab.
Wenn Portale Login-Strukturen ändern
Das passiert regelmäßig. Amazon Business hat in den letzten Jahren mehrfach die Login-Prozesse angepasst, Amex ebenso. Der Anbieter reagiert in der Regel innerhalb weniger Tage mit einem Update, in der Zwischenzeit müssen Sie die Belege für die betroffenen Portale manuell abholen. Das ist kein Ausschlusskriterium, aber Sie sollten es einkalkulieren.
Was Nutzerbewertungen zeigen
Auf Trustpilot erreicht GetMyInvoices 4,4 von 5 Sternen aus über 800 Bewertungen (Stand: Juli 2026). Auf OMR Reviews liegt die Bewertung bei 4,5 von 5 Sternen aus 289 Bewertungen, mit der Auszeichnung „Leader – Invoice Management Q1/2026″. Positive Bewertungen loben die Zeitersparnis und die Support-Reaktionszeit. Negative Bewertungen häufen sich rund um Portal-Ausfälle, Bedienungsfreundlichkeit der Oberfläche und Konfigurationsschwierigkeiten bei komplexeren Setups. Ein Erfahrungsbericht beschreibt die langsame Benutzeroberfläche als Hauptgrund für den späteren Wechsel zu einem anderen System, obwohl er die Grundfunktion positiv bewertete.
Was nach 12 Monaten Nutzung wichtig wird
Nach dem ersten Jahr zeigt sich, ob der Prozess trägt oder ob die Portal-Pflege zu einer Nebenaufgabe wird, die Zeit frisst. Wer regelmäßig neue Portale hinzufügt, alte abschaltet und die Anbindung ans Buchhaltungssystem pflegt, hält das Tool im laufenden Nutzen. Wer es einmal einrichtet und nie wieder anfasst, riskiert, dass Belege stillschweigend nicht mehr abgeholt werden. Ein wiederkehrendes Muster aus Nutzerberichten: Nach etwa einem Jahr wird der Aggregator entweder zur festen Infrastruktur oder er wird ersetzt, weil die Bedienung nicht mit den eigenen Anforderungen mitwächst.
Anbindung an DATEV, Lexware und Co.
GetMyInvoices bringt Anbindungen an alle relevanten Buchhaltungssysteme im deutschsprachigen Raum mit: DATEV Unternehmen online, Lexware Office, sevDesk, BuchhaltungsButler und weitere. Die Qualität der Anbindungen unterscheidet sich, und die Konfigurations-Tiefe hängt vom Zielsystem ab.
Ausführlich behandeln wir die einzelnen Anbindungen mit Konfigurations-Hinweisen und Praxis-Erfahrungen in unserem separaten Artikel zu den [INTERNER LINK: GetMyInvoices-Anbindungen an DATEV, Lexoffice und Co.]. Wenn Sie die Anbindung an ein spezifisches System planen, ist das der detaillierte Einstieg.
Welche Alternativen sich wann besser eignen
GetMyInvoices ist nicht die einzige Option. Vier Alternativen, die je nach Setup besser passen, mit klaren Entscheidungs-Kriterien:
InvoiceFetcher
Direkter Wettbewerber im Beleg-Aggregator-Segment. Ähnliche Funktionsweise, ähnliches Preisniveau, teilweise andere Portal-Abdeckung. Passt besser, wenn: die konkret genutzten Portale bei InvoiceFetcher besser abgedeckt sind. Wer zwischen den beiden schwankt, sollte die eigene Portal-Liste bei beiden Anbietern durchgehen.
BuchhaltungsButler
Anderer Ansatz: BuchhaltungsButler ist stärker in die Buchhaltung selbst integriert, mit Fokus auf Belegvorschläge und automatische Buchungslogik. Passt besser, wenn: Sie nicht nur sammeln, sondern auch buchhalterisch verarbeiten wollen, ohne den vollen DATEV-Umfang. Details zu den Anbindungen finden Sie in unserem [INTERNER LINK: BuchhaltungsButler-Anbindungs-Artikel].
DATEV Unternehmen online und Lexware Office
Wer bereits mit DATEV oder Lexware arbeitet, kann die integrierten Beleg-Erfassungs-Module nutzen. Passt besser, wenn: Sie wenige Belegquellen haben und die Komplettlösung aus einer Hand bevorzugen. Der Nachteil: die Portal-Abdeckung ist geringer als bei GetMyInvoices, und die Automatisierung erreicht nicht dieselbe Tiefe.
Individuelle Automatisierung
Für größere Setups mit spezifischen Anforderungen (eigene Portale, ungewöhnliche Belegquellen, integrierte Freigabe-Workflows) lohnt sich der Blick auf individuelle Automatisierungs-Lösungen. Passt besser, wenn: Standard-Aggregatoren die eigenen Portale nicht abdecken oder wenn Freigabe-Workflows integriert sein müssen.
Entscheidungs-Logik in einem Satz: Wenn Kreditkarten- und SaaS-Belege dominieren, ist GetMyInvoices der klare Fall. Wenn Sie mitbuchen wollen, ist BuchhaltungsButler die passendere Wahl. Wenn Sie nur wenige Portale haben, reicht das integrierte Modul in DATEV oder Lexware Office. Wenn Ihre Portale nicht abgedeckt sind, brauchen Sie eine Individuallösung.
Wie es weitergeht
GetMyInvoices ist ein solides Werkzeug, wenn die Voraussetzungen stimmen: geklärter Beleg-Workflow, sortiertes Buchhaltungssystem, ausreichendes Belegvolumen. Was es nicht ist: eine Abkürzung, die einen unaufgeräumten Prozess repariert. Die Frage vor dem Tool-Kauf lautet nicht „welche Software kaufe ich“, sondern „wo klemmt mein Beleg-Prozess wirklich“.
Bevor Sie GetMyInvoices oder eine Alternative einführen: Prüfen Sie Ihren Beleg-Workflow. In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, welche Vorarbeit sich lohnt und welches Tool zu Ihrem Setup passt.
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Häufige Fragen (FAQ)
Ist GetMyInvoices kostenlos?
Nein. Es gibt eine 14-tägige kostenlose Testphase, aber keinen dauerhaft kostenlosen Tarif. Die günstigste Bezahl-Stufe „Essential“ startet bei 19 Euro netto pro Monat.
Ist GetMyInvoices seriös?
Ja. Der Anbieter ist am Markt etabliert, hat einen deutschen Firmensitz und liefert die für GoBD und DSGVO notwendigen Nachweise. Auf Trustpilot erreicht das Tool 4,4 von 5 Sternen aus über 800 Bewertungen, auf OMR Reviews 4,5 von 5 Sternen aus 289 Bewertungen (Stand: Juli 2026).
Was ist der Unterschied zu InvoiceFetcher?
Beide sind Beleg-Aggregatoren mit ähnlicher Grundfunktion. Unterschiede liegen in Portal-Abdeckung, Anbindungen und Preisstruktur. Welcher besser passt, hängt davon ab, ob die eigenen Portale bei GetMyInvoices oder bei InvoiceFetcher besser abgedeckt sind. Eine detaillierte Gegenüberstellung folgt in einem eigenen Vergleichs-Artikel.
Wie viele Belege pro Monat sollte ich haben, damit sich GetMyInvoices lohnt?
Ab 30 bis 50 Belegen aus mindestens fünf Portalen wird die Zeitersparnis spürbar. Ab 100 Belegen ist der Business Case eindeutig. Bei weniger als 20 Belegen aus wenigen Portalen lohnt sich das Tool nicht.
Kann GetMyInvoices die Buchhaltung ersetzen?
Nein. Es ist ein Belegsammler, kein Buchhaltungssystem. Der Anschluss an DATEV, Lexware Office, sevDesk oder ein anderes System bleibt Pflicht.
Wie unterscheidet sich GetMyInvoices von BuchhaltungsButler?
GetMyInvoices sammelt und übergibt Belege. BuchhaltungsButler geht einen Schritt weiter und integriert Belegvorschläge und Buchungslogik. Wenn Sie nur die Sammel-Schicht brauchen, ist GetMyInvoices richtig. Wenn Sie auch mitbuchen wollen, ist BuchhaltungsButler die passendere Wahl.