Was ist Bullhorn Analytics? — Cube19 einfach erklärt
Es ist die integrierte Analyse- und Reporting-Lösung von Bullhorn — früher unter dem Namen Cube19 bekannt. CWas ist Bullhorn Analytics? — Cube19 einfach erklärt
Es ist die integrierte Analyse- und Reporting-Lösung von Bullhorn — früher unter dem Namen Cube19 bekannt. Cube19 war ursprünglich ein eigenständiges Analytics-Tool speziell für Recruiting- und Staffing-Firmen das Bullhorn aufgekauft und nativ in die Plattform integriert hat. Wer nach Cube19 Bullhorn oder Cube19 Analytics sucht — ihr seid hier richtig. Der Name Cube19 ist in der Branche noch geläufig, das Produkt heißt heute offiziell Bullhorn Analytics.
Analytics liefert Recruiting-Teams und Management Echtzeit-Einblicke in die eigene Performance — direkt aus den Bullhorn-Daten heraus, ohne manuellen Export oder externe Tools. Dashboards, KPI-Tracking, individuelle Berichte und Gamification-Funktionen machen aus Rohdaten klare Handlungsempfehlungen.
Das Besondere an Cube19 Bullhorn war von Anfang an der Fokus auf die spezifischen Kennzahlen der Staffing-Branche — Placements, Revenue per Recruiter, Time-to-Fill, Pipeline-Conversion und mehr. Dieser Fokus ist auch nach der Integration in Bullhorn erhalten geblieben.
Wann lohnt sich Analytics — und wann nicht?
Es lohnt sich ab dem Moment wo Management-Entscheidungen auf Bauchgefühl statt auf Daten basieren. Faustregel: Wer mehr als fünf Recruiter im Team hat und keine klare Antwort auf „wer performed wie“ geben kann, braucht ein strukturiertes Reporting-System.
Für sehr kleine Teams mit unter fünf Recruitern reichen oft einfache Excel-Auswertungen direkt aus Bullhorn. Der Mehrwert von Bullhorn Analytics entfaltet sich erst wenn mehrere Teams, Standorte oder Geschäftsbereiche verglichen werden sollen.
Ab zehn Recruitern oder mehreren Teams ist Analytics fast immer wirtschaftlich — weil bessere Datenbasis direkt zu besseren Entscheidungen und mehr Placements führt.
Analytics Login — so kommt ihr rein
Cube19 Bullhorn Login
Bullhorn Analytics — ehemals Cube19 — ist über ein eigenes Portal erreichbar das separat vom normalen Bullhorn Login verwaltet wird. Den Cube19 Bullhorn Login-Zugang richtet euer Administrator ein. Die Zugangsdaten für das Analytics-Portal können von denen des Hauptsystems abweichen.
App Cube19 Login — Analytics App
Analytics ist auch als mobile App verfügbar. Den App Cube19 Login nutzt ihr mit denselben Zugangsdaten wie im Browser. Die Bullhorn Analytics App ermöglicht es KPIs und Dashboards auch unterwegs im Blick zu behalten.
Analytics Login funktioniert nicht?
Falls Analytics down ist oder der Login nicht funktioniert, prüft zunächst den Status — ob es eine bekannte Störung gibt. Wendet euch bei anhaltenden Problemen an euren Administrator oder den Support.
Analytics Funktionen im Überblick
Dashboards
Das Herzstück von sind die Dashboards. Individuell konfigurierbare Dashboards zeigen in Echtzeit die wichtigsten KPIs — für einzelne Recruiter, Teams oder das gesamte Unternehmen. Typische Dashboard-Inhalte:
Anzahl offener Stellen, aktive Kandidaten in der Pipeline, abgeschlossene Placements im Monat, Revenue per Recruiter, Time-to-Fill und Conversion-Raten. Alle Daten kommen direkt aus Bullhorn — ohne manuellen Export.
KPI-Tracking & Performance-Berichte
Es ermöglicht detailliertes KPI-Tracking auf allen Ebenen — von der individuellen Recruiter-Performance bis hin zur unternehmensweiten Auswertung. Management und Teamleiter sehen auf einen Blick wer wie performt, wo Engpässe entstehen und welche Prozesse optimiert werden sollten.
Gamification
Eine der besonderen Funktionen von Analytics ist die Gamification. Über Gamification werden Recruiting-Aktivitäten spielerisch sichtbar gemacht — Leaderboards, Punktesysteme und Challenges motivieren Teams zu mehr Aktivität und gesundem Wettbewerb. Besonders in größeren Recruiting-Teams ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument.
Individuelle Berichte & Auswertungen
Neben den Standard-Dashboards lassen sich in Analytics vollständig individuelle Berichte erstellen — gefiltert nach Zeitraum, Team, Recruiter, Branche oder beliebigen anderen Kriterien. Die Berichte können automatisch als PDF oder Export verschickt werden.
Analytics API
Für technische Teams bietet Bullhorn eine eigene Analytics API über die Daten programmatisch abgerufen und in externe Systeme integriert werden können — zum Beispiel in ein unternehmensweites BI-Tool oder ein individuelles Management-Dashboard. → Alles zur Bullhorn API
Wo Bullhorn Analytics an Grenzen stößt, und wie wir erweitern
Analytics ist stark, solange das Bullhorn-Standard-Datenmodell reicht. In Personaldienstleistern mit gemischtem Contracting- und Festvermittlungsgeschäft reicht es an zwei Stellen typischerweise nicht: bei der Timesheet-Transparenz und bei der Margen- und Provisionslogik, sobald mehrere Raten pro Vermittlung im Spiel sind. Beides sind keine kosmetischen Lücken, sondern Punkte, an denen Steuerung, Forecast und Provisionsauszahlung real ins Excel-Chaos kippen.
Lücke 1: Keine Timesheet-Transparenz auf Mitarbeiter- und Fachbereichsebene
Bullhorn Analytics zeigt keine tagesaktuellen Timesheet-Stati und keinen sauberen Split zwischen Onsite- und Remote-Stunden pro Vermittlung. Konkret bedeutet das:
→ Offene oder verspätete Timesheets fallen erst auf, wenn die Umsatzrealisierung schon verschoben ist.
→ Der Forecast-Blick auf noch nicht genehmigte, aber ausstehende Umsätze fehlt komplett.
→ Eine Übersicht nach Berater, Fachbereich oder Abteilung lässt sich nicht sauber ziehen.
Für Controlling und Vertriebssteuerung bleibt Analytics an dieser Stelle blind.
Lücke 2: Falsche Marge bei Multi-Rate-Verträgen
Sobald eine Vermittlung mit mehreren Raten arbeitet, typischerweise Pay- und Client-Bill-Rate getrennt für Onsite und Remote, verarbeitet Analytics das nicht korrekt. Das System verrechnet Stunden gegen eine Bill-Rate und lässt die Marge fallen. Die Konsequenz zieht sich durch:
→ Provisionsberechnungen basieren auf einer falschen Umsatzbasis.
→ Marge nach Rate lässt sich nicht mehr sauber steuern.
→ Excel-Nacharbeit wird zur monatlichen Regel, mit den entsprechenden Fehlerquellen.
Was wir bauen: Timesheet-Sync plus Split- und Marge-Architektur
Wir setzen an genau diesen zwei Punkten an und ergänzen Bullhorn Analytics um zwei Bausteine, die im Standardsystem fehlen. Kein Ersatz, sondern eine gezielte Erweiterung an der Stelle, an der es weh tut.
Dedizierter Timesheet-Sync
→ Tägliche Synchronisation der erfassten Stunden aus dem operativen System.
→ Statusabbildung eingereicht, genehmigt, abgelehnt, inklusive Entscheider-Sichtbarkeit.
→ Sauberer Split Onsite versus Remote pro Vermittlung.
→ Ergebnis: der Controlling-Blick auf Realisiertes und noch Ausstehendes wird echtzeitfähig.
Provisionssplit-Architektur mit korrekter Marge-Logik
Die Provisionsbasis rechnen wir nicht mehr über die Bill-Rate, sondern über die wahre Marge: VK minus EK je Rate, multipliziert mit genehmigten Stunden. Nur genehmigte Stunden fließen ein, keine Pauschalwerte.
Die Splits selbst laufen je nach Vermittlungstyp unterschiedlich:
→ Festvermittlung: ein einmaliger Split-Eintrag auf Basis Honorar und definierter Mitarbeiter-Quoten.
→ Contracting: wiederkehrende Monatseinträge, getrennt nach Onsite und Remote sowie nach Berater-Split.
Nach Genehmigung der Vermittlung wird der Split-Plan festgeschrieben. Änderungen laufen ausschließlich über einen dokumentierten Änderungsantrag mit Manager-Freigabe. Damit wird der Split audit-sicher und nicht mehr Verhandlungssache am Monatsende.
Was das strategisch bringt
Mit dieser Erweiterung werden in Bullhorn Analytics Fragen beantwortbar, die vorher nur mit Excel-Krücken gingen:
→ Wer bringt welchen umsatzrelevanten Beitrag auf Marge-Basis, nach Fachbereich und Berater?
→ Welche Provisionen sind fällig, welche liegen noch in offenen oder unbestätigten Timesheets?
→ Wie unterscheidet sich der Pipeline-Wert vom realisierten Wert?
Auf dieser Grundlage wird der nächste Schritt planbar: die Übergabe der Provisionsberechnung an Personio und die DATEV-Weiterleitung inklusive Rückspiel der Lohnabrechnungen. Aus dem monatlichen Excel-Marathon wird eine durchgehende Kette bis in die Auszahlung.
Der Auslöser für diesen Bau war in einem laufenden Projekt keine strategische Grundsatzentscheidung, sondern eine sehr konkrete Beobachtung: Die Provisionsberechnung mit Multi-Rate-Verträgen lief seit Monaten über eine Excel-Datei, die jeder verstanden hatte und niemand mehr wirklich überprüfte. Bill-Rate mal Stunden, fertig. Die Marge zwischen Onsite und Remote lief mit, wurde aber nicht sauber getrennt. Sobald wir die Marge aus VK minus EK je Rate ableiten, nur genehmigte Stunden einfließen lassen und den Split beim Anlegen der Vermittlung festschreiben, verschwindet nicht nur die Excel-Krücke, sondern auch die stille Fehlertoleranz, die sich über Monate aufgebaut hat.
Der zweite Hebel wurde erst im Aufräumen sichtbar. Wenn Timesheets tagesaktuell nach Status und Split synchronisiert sind, ist plötzlich beantwortbar, welcher Umsatz in der Pipeline steckt versus welcher realisiert wurde. Fragen, an denen sich Vertriebsleitungen bisher wöchentlich in Meetings abgearbeitet haben, ohne belastbare Zahlen dahinter zu haben.
Kein Analytics-Ersatz, sondern eine gezielte Ergänzung
Wichtig für die Einordnung: Wir bauen Bullhorn Analytics nicht nach und ersetzen es nicht. Dashboards, KPI-Tracking und Gamification bleiben, wo sie sind. Wir schließen die zwei Lücken, an denen Standard-Analytics für ein datengetriebenes Personaldienstleistungs-Geschäft zu kurz greift, und schaffen die Grundlage, damit die vorhandenen Analytics-Werkzeuge auf sauberen Daten arbeiten. Reduzieren vor Automatisieren gilt auch hier: erst die Datenbasis aufräumen und die Split-Logik sauber ziehen, dann Payroll und Auszahlung automatisieren.
Analytics Pricing — was kostet es?
Analytics ist in der Regel kein eigenständiges Produkt sondern wird als Teil eines Bullhorn-Lizenzpakets gebucht. Bullhorn Analytics Pricing ist — wie bei Bullhorn insgesamt — nicht öffentlich kommuniziert und hängt von Unternehmensgröße und gebuchten Modulen ab. Für ein konkretes Angebot empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei Bullhorn oder einem zertifizierten Implementierungspartner wie Schweizer Solutions.
Analytics Training & Support
Training & Knowledge Base
Bullhorn bietet über die Bullhorn Analytics Knowledge Base Einstiegsmaterialien und Dokumentation für neue Nutzer. Für Teams die tiefer einsteigen wollen gibt es zusätzlich eigene Bullhorn Analytics Training-Angebote — sowohl von Bullhorn selbst als auch von Partnern.
Schweizer Solutions bietet praxisnahe Bullhorn Analytics Trainings an — direkt auf eure KPIs und Reporting-Anforderungen zugeschnitten.
Analytics Support & Störungen
Bei Problemen — ob Login-Probleme, Analytics not working oder Datenfehler in Dashboards — steht euch neben dem offiziellen Support auch Schweizer Solutions als direkter Ansprechpartner zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Bullhorn Analytics (FAQ)
Was ist Bullhorn Analytics?
Bullhorn Analytics — früher bekannt als Cube19 — ist die integrierte Analyse- und Reporting-Lösung von Bullhorn. Sie liefert Echtzeit-Dashboards, KPI-Tracking und Performance-Berichte direkt aus den Bullhorn-Daten heraus — für Recruiter und Management gleichzeitig.
Was ist der Unterschied zwischen Cube19 und Bullhorn Analytics?
Keiner — Cube19 ist der frühere Name von Bullhorn Analytics. Bullhorn hat Cube19 aufgekauft und vollständig in die Plattform integriert. Der Name Cube19 ist in der Branche noch bekannt, das Produkt heißt heute offiziell Bullhorn Analytics.
Wie melde ich mich bei Analytics an?
Der Cube19 Bullhorn Login läuft über ein eigenes Portal das separat vom normalen Bullhorn Login erreichbar ist. Den Zugang richtet euer Administrator ein. → Zur Login-Anleitung
Was ist Analytics Gamification?
Bullhorn Analytics Gamification macht Recruiting-Aktivitäten spielerisch sichtbar — über Leaderboards, Punktesysteme und Challenges. Teams werden motiviert mehr Aktivität zu zeigen und können ihre Performance untereinander vergleichen.
Was kostet Analytics?
Bullhorn Analytics Pricing ist nicht öffentlich — die Kosten sind Teil des individuellen Bullhorn-Lizenzpakets und hängen von Unternehmensgröße und Modulen ab. Für ein konkretes Angebot empfiehlt sich eine direkte Anfrage.
Was tun wenn Analytics not working ist?
Prüft zuerst den Bullhorn Analytics Status ob eine bekannte Störung vorliegt. Leert danach den Browser-Cache und versucht es erneut. Falls das Problem anhält wendet euch an euren Administrator oder den Bullhorn Analytics Support.
Kann Bullhorn Analytics Timesheets und Multi-Rate-Provisionen sauber abbilden?
Nativ nicht vollständig. Analytics zeigt keine tagesaktuellen Timesheet-Stati auf Mitarbeiter- oder Fachbereichsebene, und bei Vermittlungen mit mehreren Raten (Onsite/Remote, Pay/Bill) rechnet das Standard-System die Marge nicht korrekt. Beides lässt sich über eine dedizierte Erweiterung schließen: Timesheet-Sync mit Status- und Split-Abbildung plus eine Provisionssplit-Architektur, die die Marge aus VK minus EK je Rate ableitet.
Bullhorn Analytics einrichten — wir helfen euch
Ob ihr Bullhorn Analytics zum ersten Mal einrichtet, individuelle Dashboards aufbauen wollt oder euer Team im Umgang mit den KPIs schulen möchtet — Schweizer Solutions begleitet euch vom ersten Setup bis zum fertigen Reporting-System.
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